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Betriebspraktikum in Rüsselsheims Partnerstadt Kecskemet
Humboldtschüler lernen die Arbeitswelt in Ungarn kennen.
Wir machen uns fit für unsere berufliche Zukunft in EUROPA
Mit vielen neuen Eindrücken kehrten die Schüler der Alexander-von-Humboldt Schule (15-17 Jahre) letzte Woche nach Hause zurück. Zum Abschied gab es Tränen und kleine Geschenke von den überaus freundlichen Gastgeberinnen und Gastgebereltern an die Schüler und viele Tränen flossen. „Einerseits sind die Jugendlichen genauso wie wir“ kommentiert Drasko und Angelika fügt hinzu „ Es war sehr neu und aufregend in den ungarischen Familien!“
Schwerpunkt der Woche waren zwei Praktikumstage in Betrieben, wo die deutschen und ungarischen Schülerinnen und Schüler gemeinsam die Arbeitswelt in einem fremden Land kennen lernten. Die Schülerinnen besuchten und arbeiteten in einer Pension „Fabian“; im Hotel APOLLO, einer Pferdefarm, in einer Gärtnerei, im Warenhaus; bei RADIO GONG in Kecskemet, bei den Firmen VerBau, so wie in zwei Grundschulen und einem Kindergarten.

Dort wurden vielfältige Erfahrungen gesammelt und die mussten zu einer Powerpoint Präsentation zusammengestellt werden. Durch die Anforderung für die Humboldt-Schüler in englischer Sprache vorzutragen – parallel dazu die Ungarn in Deutsch -- wurde ein hohes Anspruchsniveau erwartet. Am Freitag wurden die Betriebe von den Schülern in kurzen Präsentationen vor 100 Schülerinnen und Schülern und Lehrern der AFEOSZ-Fachoberschule in Kecskemet vorgestellt.

Abgerundet wurde der Schüleraustausch noch durch eine Tanzstunde „Lernen von Salsa, Besuch im Heimatmuseum Kecskemet mit Anprobe von Originaltrachten und Basteln von Strohpuppen. In der Volkshochschule in Lakitelek lernten die Schüler ungarische Kampftraditionen kennen; sportliche Aktivitäten und ein Kletterpark sorgten für Kurzweil.

Fazit einer Schülerin: „Mit meiner Austauschparterin habe ich mich sehr gut verstanden. Sie war nett zu mir und wir haben viel miteinander unternommen. Ihre Familie hat sich um mich gesorgt. Bei ihr zuhause haben wir Filme angesehen und geredet. In dieser Zeit sind wir gute Freundinnen geworden. Ich hoffe, dass wir in Kontakt bleiben und uns irgendwann wieder treffen.“

Nach den Osterferien werden deutsche Schüler und die Öffentlichkeit über die Ergebnisse der Reise informiert werden. Eine Fortsetzung findet dieses Projekt bereits im Herbst 2011 mit einem erneuten Austauschprogramm.
Giovanna Dolfi--
Desiree Wyrdczinski --
Manfred Pöller