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Präsentationsabend des Schüleraustauschprojekt mit Afeósz aus Kecskemet
Präsentationsabend am 27. September 2010 um 17.00 Uhr Im Konferenzraum der Alexander-von-Humboldt-Schule
(24.09.2010) Nach Tänzen der Tanz-AG und selbst komponierter Musik der Schulband Kira 51 werden die Austauschschüler in ungarisch-deutschen Zweierteams den Eltern, der Schulgemeinde, einigen Vertretern der Stadt und der aufnehmenden Betriebe die Ergebnisse ihres Praktikums in Form von zweisprachigen Powerpoint-Präsentationen vorstellen. Am Ende werden den Schülern Zertifikate von Frau Pilgenröther, der Schulleiterin überreicht, die die erfolgreiche Teilnahme an dem Projekt bescheinigen. Der feierliche Rahmen wird durch ein köstliches Büffet, das die Eltern unter der Koordination vom Elternbeirat Frau Raab in eigener Regie für die Schüler organisiert haben, abgerundet.

Das Schüleraustauschprojekt, das erstmalig im September letzten Jahres unter dem Motto "Wir machen uns fit für unsere berufliche Zukunft in Europa" anlief, wird in diesem Jahr mit jeweils 11 Schülern und 3 Lehrkräften aus dem jeweiligen Partnerland durchgeführt.
Das Programm, das schon letztes Jahr gut ankam, wurde überarbeitet und das Angebot erweitert. Aus einer eintägigen Betriebserkundung ist ein zweitägiges Betriebspraktikum in 11 verschiedenen Einrichtungen und Betrieben der Stadt Rüsselsheim geworden, die von den jeweiligen Lehrkräften ausfindig gemacht und ausgesucht wurden.
Dank der Kooperationsbereitschaft dieser Einrichtungen und Betriebe ist es überhaupt erst möglich, ein solches Projekt durchzuführen, denn zwei Schüler – von denen je einer aus Ungarn und einer aus Rüsselsheim – an zwei Tagen zu betreuen, bedeutet meistens Mehraufwand und selten Entlastung. Aber für die jungen Leute, die davon profitieren, bedeuten diese kurzen Auslandspraktika ein Gewinn an Erfahrungen im beruflich internationalen Kontext und eine herausragende Gelegenheit, beruflich relevante Kompetenzen auszubauen.
Neben dem mittelbaren Nutzen dieses Praktikums werden gleichzeitig weitere Felder aktiviert, die diese Schüler besonders befähigen, sich im europäischen Rahmen frei zu bewegen. Das Einsetzen der Fremdsprache – Deutsch für die Ungarn und Englisch für die deutschen Schüler – auch im beruflichen Zusammenhang, das Erwerben von sozialen Kompetenzen, das Zurechtkommen in einem fremden Land mit fremden Leuten, das Leben in den Gastfamilien, das Kennenlernen eines fremden Schulsystems und das Einüben von Toleranz machen diesen Austausch so wertvoll.
Neben dem schulisch-berufsbildenden Teil gibt es ein buntes Programm, das für eine abwechselungsreiche Woche sorgt: am Nachmittag des 22.9. fährt die Gruppe nach Wiesbaden und nimmt an einem Keramikkurs teil. Am 23.9. gehen die Schüler in einen Kletterpark, am Freitag fahren sie dann zum Main-Tower nach Frankfurt. Die Abendgestaltung lässt keine Wünsche offen: am Mittwoch gibt es Sport, am Donnerstag werden choreografische Schritte eingeübt und am Freitag gibt es auch eine kleine Party.
Am Wochenende organisieren sich die Gastfamilien, sie schließen sich zu gemeinsamen Unternehmungen zusammen. Am Freitag und Montagvormittag üben die Schüler für ihre Präsentationen und haben einen Programmpunkt um 11.00 Uhr bei Radio Rüsselsheim, dort werden sie live Fragen über die von ihnen gemachten Erfahrungen beantworten. Ein Höhepunkt des Programms ist der Empfang am Dienstagvormittag im Rathaus vom Büro für internationale Begegnungen, das auch zu einem der aktiven Unterstützern und Förderern dieses Projektes zählt.
Der zweite Teil des laufenden Projektes wird im März 2011 in Kecskemét, Ungarn stattfinden. Dann werden die Rüsselsheimer Schüler und Lehrer ihre Freunde wieder treffen.
Die Koordinatorin des deutschen Lehrerteams ist Giovanna Dolfi-Hiltmann unter Mitwirkung von Desireé Wydrzynski und Manfred Pöller. Das ungarische Team wird von Mariann Batkanè Toth geleitet, unterstützt von Ilona Hever und Eva Bolog.