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Der Besuch ungarischer Gastschüler aus Kecskemet

von Clarissa Seidel

(10.11.09) Es war Dienstag Morgen, als wir aufgeregt waren und lange auf die Austauschschüler aus Ungarn warteten. Als es dann soweit war und wir sie endlich sehen durften, hatten ein paar von uns noch etwas Kribbeln im Bauch, aber das legte sich, nachdem die mutigen vorangingen und alle andern folgten. Nach dem Empfang brachte jeder seinen Partner zu sich nach Hause, damit die Ungarn sich ausruhen und etwas essen konnten, denn danach ging es ins Rüsselsheimer Rathaus,

um den Empfang zu feiern und wir wurden dort dann auch durch unser schönes Rathaus geführt.

Am folgenden Tag hatten wir eine Betriebserkundung , da unsere Partner auch mal wissen wollten, wie wir in Deutschland so arbeiten. Über diese Betriebserkundung sollten wir dann auch eine Präsentation machen, welche wir vorbereiten sollten.

Am Freitag haben wir dann an der Präsentation gearbeitet, aber das Schönste am Tag war, dass wir zur Mittagszeit nach Frankfurt fuhren, um den Main-Tower zu besteigen.

Am Wochenende hat jeder in seiner Familie etwas mit den Austauschschülern unternommen, wir sind zum Beispiel am Samstag Abend zum Bowling gegangen. Am Sonntag haben alle etwas anderes gemacht: einige waren in der Stadt, einige am Flughafen und andere im Schwimmbad. Am Montag mussten wir unsere Präsentation fertig machen. Danach sind wir zur Opel-Werksführung gegangen. Später haben wir in der Schule geholfen, alles aufzubauen, so dass wir unsere Präsentationen vorführen konnten. Vorher gab es noch 3 Tänze von der Tanzgruppe und einen Solotanz von Clarissa Seidel.

Am letzten Tag mussten wir uns von den Austauschschülern und –lehrern verabschieden. Die meisten Austauschschüler waren sehr traurig, dass sie weg mussten und einige waren froh, dass sie nach Hause fahren konnten.

Es gab manchmal Zoff mit den Schülern aus Ungarn, aber wir haben uns dann doch noch verstanden. Ich denke, einige Leute haben etwas Neues erfahren und jetzt reden sie mehr als vorher und sie sind selbstbewusster geworden. Wir haben viele Freundschaften geschlossen Wir haben gelernt, dass wir Respekt vor anderen haben, die nicht in unserem Land geboren sind. Und wir haben Hilfsbereitschaft gelernt, wenn es Probleme gab. Ich hoffe, jeder hat was Schönes aus dieser Austauscherfahrung mitgenommen.

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