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Förderpreis gegen Jugendarbeitslosigkeit
Die Alexander-von-Humboldt-Schule aus Rüsselsheim wird ausgezeichnet
(21.09.09) Die Alexander-von-Humboldt-Schule ist unter die ersten fünf Preisträger des DEICHMANN-Förderpreises gegen Jugendarbeitslosigkeit gewählt worden. Die Schule, die ihren Schülern ein vielfältiges Angebot an berufsvorbereitenden Maßnahmen bietet, wird in der Kategorie „Schulische Präventivmaßnahmen“ ausgezeichnet. Damit ist dem Konzept der Alexander-von-Humboldt-Schule ein Fördergeld von mindestens 2.000 Euro sicher. 20.000 Euro können es letztlich für die Schule werden, falls sie den ersten Platz erreicht. Die genaue Platzierung wird erst am 06. Oktober bei der Preisverleihung in Köln bekannt gegeben. Dort werden Sebastian Krumbiegel, Sänger der Popgruppe DIE PRINZEN, und Heinrich Deichmann, Chef von Europas größtem Schuheinzelhändler, die Schule für ihr vorbildliches Engagement ehren. Insgesamt wird ein Preisgeld von 100.000 Euro vergeben.

Foto (l) Die Alexander-von-Humboldt-Schule aus Rüsselsheim wird durch Minister Banzer ausgezeichnet. Foto (r) Geballte Frauenpower: Direktorin Renate Pilgenröther, Sabine Jansen vom Förderverein, Mechthild Hopfe Projektleiterin
Rüsselsheim, 21. September 2009. Die Alexander-von-Humboldt-Schule befindet sich in einem sozialen Brennpunkt mit hoher Arbeitslosigkeit. Viele der Schüler haben einen Migrationshintergrund und erfahren im schulischen Alltag selten Unterstützung von ihren Familien. Nur wenige haben eine Vorstellung von ihrer zukünftigen Berufswegplanung. Da Angebote wie Praktika, Praxistage und Berufsmessen selten zur gewünschten Anschlussperspektive führten, entstand im Herbst 2008 die Idee, den eigenen Schulhof nach den Wünschen der Schüler mit deren Unterstützung zu planen und zu bauen. Im April 2009 erfolgte der erste Spatenstich. Schüler der Klassen 8. und 9. arbeiten seither freiwillig in ihrer Freizeit an der Gestaltung ihres „Plachill“ (Platz zum Chillen) mit. Von Beginn an konnten sie dadurch Kontakte zu Betrieben knüpfen, verschiedene Berufsbilder kennen lernen (z.B. im Garten- und Landschaftsbau, Metallberufe, Holzbearbeitung) und durch praktisches Arbeiten in und mit Betrieben ihre Berufsvorstellungen prüfen. Außerdem erwerben die Schüler soziale Kompetenzen wie Zuverlässigkeit und Teamfähigkeit. Eine Ausbildungsplatzsuche nach dem Schulabschluss wird den beteiligten Schülern durch die Zusammenarbeit mit den Betrieben aus der Umgebung erleichtert.

Foto (l) Die neuen Bänke in Beschlag. Foto (r) Der Platz